Deutsche Angehörige unzufriedener

Janine Berg-Peer/ November 4, 2014/ Alle Artikel/ 0Kommentare

Erste Ergebnisse der EUFAMI-Befragung liegen vor. Besonders interessant ist es, dass die deutschen Befragten sich deutlich unzufriedener mit der ärztlichen Versorgung zeigten. Besonders unzufrieden waren sie mit schneller Hilfe in Krisensituation. Sie bescheinigten Ärzten und anderen Fachleuten, keine Unterstützung und kein Verständnis für ihre Situation als Angehörige zu erhalten. Sie waren unzufrieden mit der Information über Krankheit und mögliche Hilfen.

Finzen – Gewalt und psychisch Kranke

Janine Berg-Peer/ Oktober 27, 2014/ Alle Artikel/ 0Kommentare

Das Bild vom unberechenbaren und gefährlichen psychisch kranken Gewalttäter, der ohne jeden Grund harmlose Passanten angreift, ist weit verbreitet. Dieses Bild wird nicht nur von der Boulevardpresse verbreitet. Gewiss, solche Angriffe kommt vor; aber sie sind selten. Unter Fachleuten bestand lange die Neigung, die potentielle Gefährdung Dritter durch psychisch Kranke zu verharmlosen.

Krankheit öffentlich machen – ja oder nein?

Janine Berg-Peer/ Oktober 27, 2014/ Alle Artikel/ 0Kommentare

Ein Artikel mit der Überschrift „Es geht nicht nur um Dich“ hat mich nachdenklich gemacht Der Autor des Blog, Toby Katze, schreibt einen richtig schönen Blog mit dem Titel „dasgegenteilvontraurig“. Allein den Titel finde ich schon herrlich, daher lese ich ihn auch gern. Nur, und ihr merkt schon, dass jetzt ein „aber“ kommt, mit diesem Post vom 2.9.2014 habe ich so meine Schwierigkeiten. Der Autor reagiert auf eine Initiative von Psychologiestudenten, die vor einiger Zeit eine Anzeige geschaltet hatten, in der sich viele Student/innen dazu bekannten, in Therapie zu sein.

Einbeziehung von Angehörigen – ein frommer Wunsch!

Janine Berg-Peer/ Oktober 5, 2014/ Alle Artikel, Angehörige, Termine/ 0Kommentare

Am 24./25.9.2014 fand in Berlin eine Tagung zum Thema „Qualität therapeutischer Beziehung“ statt, die von der Aktion psychisch Kranke – APK organisiert wurde. Es war alles da, was Rang und Namen hatte, wichtige Themen wie „Therapie ohne Zwang“, „Kontinuität in der Beziehung“ etc. standen auf dem Programm. Die alten Recken der Sozialpsychiatrie wie Klaus Dörner kamen zu Wort und erwähnten, so wurde mir berichtete, auch die Bedeutung der Einbeziehung von Angehörigen in die Therapie.