Feedback von Angehörigen

Viele Angehörige schreiben mir freundliche Mails oder Briefe, nachdem sie von mir beraten wurden oder an einem der Online-Seminare teilgenommen haben. Das tut mir gut, weil es mein Anliegen ist, vielen Angehörigen das Leben etwas leichter zu machen. Es tut mir gut, weil ich dann auch spüre, dass meine eigenen auch schmerzhaften Erfahrungen nicht umsonst waren.LL

Feedback von Angehörigen

Liebe Frau Berg-Peer,
bei Ihnen und Ihrer Tochter möchte ich mich herzlich für das gestrige Webinar auf Zoom bedanken!
Jedes Mal, wenn ich an Ihren Webinaren teilnehme, gewinne ich Abstand zu meinen eingefahrenen Sicht- und Handlungsweisen in Bezug auf die Krankheit meiner Schwester. Dieses Mal hat mich die Tatsache, dass man als Angehöriger letztendlich nicht „helfen“ kann, wieder sehr berührt.
Anders ausgedrückt: unsere Angehörigen „müssen“ ihre eigenen Erfahrungen machen. Das macht sie ja auch „lebenstauglicher“. Wenn wir versuchen, alle Steine aus dem Weg zu räumen, dann ist das nicht „hilfreich“, im Gegenteil.
Meine Mutter sagte mir kurz vor ihrem Tod 2008 „Du kannst Deiner Schwester nicht helfen!“. Damals hat mich das wütend gemacht, denn ich WOLLTE doch so gerne helfen. Heute weiß ich, dass meine Mutter recht hatte.
In dem Zusammenhang musste ich gestern auch an die 4 C denken, die Sie im vorigen Webinar und auch gestern erwähnt hatten („You can’t cure it, you didn’t cause it, …“ Die anderen beiden „Cs“ habe ich nicht mehr parat).
Das macht Ihre Webinare aus: Sie bringen die Dinge auf den Punkt (auch die unbequemen) und geben konkrete Tipps. Aber nicht „einfach so“, sondern Sie entwickeln diese Tipps als (logische) Schlussfolgerungen von Gedankenketten und Tatsachen, die wir Angehörigen manchmal so nicht sehen (können).
So können neue (und angemessenere) Sicht- und Handlungsweisen im Umgang mit den Angehörigen den Weg vom Verstand zum Herzen finden. Dafür wieder einmal ganz herzlichen Dank!
Viele Grüße