13.10.14 – Lesung in Berlin „Schizophrenie ist scheiße, Mama!
Jetzt geht es los mit der Woche der seelischen Gesundheit in Berlin – und anderswo. Ich lese aus meinem Buch an zwei Terminen vor:
Jetzt geht es los mit der Woche der seelischen Gesundheit in Berlin – und anderswo. Ich lese aus meinem Buch an zwei Terminen vor:
Am 24./25.9.2014 fand in Berlin eine Tagung zum Thema „Qualität therapeutischer Beziehung“ statt, die von der Aktion psychisch Kranke – APK organisiert wurde. Es war alles da, was Rang und Namen hatte, wichtige Themen wie „Therapie ohne Zwang“, „Kontinuität in der Beziehung“ etc. standen auf dem Programm. Die alten Recken der Sozialpsychiatrie wie Klaus Dörner kamen zu Wort und erwähnten, so wurde mir berichtete, auch die Bedeutung der Einbeziehung von Angehörigen in die Therapie.
lädt ein zu einer interessanten Nacht, die um 20:30 mit Sebastian Schlösser beginnt, der aus seinem wunderbaren Buch „Liebe Matz, dein Papa hat ´ne Meise“ vorlesen wird. Natürlich ist er dann auch noch dabei, wenn sich die Zuhörer/innen austauschen wollen.
Ich freue mich über die Einladung der Klinik und freue mich auf viele Zuhörer/innen und or allem auf einen Austausch mit anderen Angehörigen oder Betroffenen. Vielleicht habt ihr ja Zeit und Interesse.
Es ist nicht leicht, Grenzen zu setzen, vor allem, wenn man so besorgt um sein psychisch krankes Kind ist. Es ist aber dennoch notwendig, wenn wir wollen, dass unsere Kinder trotz ihrer Einschränkung ein möglichst selbständiges gutes Leben führen können. Unsere Kinder brauchen unsere Liebe, aber das heißt nicht, dass wir ihnen keine Grenzen setzen dürfen.
Pete Earley ist ein amerikanischer Journalist und Vater eines Sohns, der an Schizophrenie erkrankt ist. Er hat ein großartiges und berührendes Buch geschrieben „Crazy – A Father´s Search Through America´s Mental Health Madness – Verrückt – Die Suche eines Vaters durch den Wahnsinn des amerikanischen psychiatrischen Systems“. Er beschreibt das, was Viele von uns kennen, nur dass es in USA alles noch schlimmer und wahnsinniger ist. Inzwischen setzet er sich für viele Ungerechtigkeiten im amerikanischen System ein. Er hat einen schönen Artikel über seinen Sohn geschrieben auf seiner Webseite, in dem der Sohn erklärt, warum er jetzt an die Öffentlichkeit geht mit seiner Geschichte „Wenn ihr Angst habt, eure Geschichte zu erzählen, dann gewinnt die Stigmatisierung!“