Autorenarchiv: Janine Berg-Peer

Über Janine Berg-Peer

Seit 55 Jahren bin ich Angehörige: Meine Mutter litt an einer bipolaren Erkrankung und meine Tochter erkrankte vor 18 Jahren an Schizophrenie, heute sprechen die Ärzte von einer schizo-affektiven Erkrankung. Beide hatten und haben mehr gute Zeiten als schlechte, selten sind Menschen mit Krisengefährdung immer krank. Ich möchte Angehörige unterstützen, ihnen aus meinen Erfahrungen berichten und sie beraten. Ich freue mich trotz allem immer noch am Leben, lese viel und schreibe an meinem nächsten Buch, zusammen mit meiner Tochter! Ich liebe Bücher, Kartäuserkater, Rosen, Opern und Countertenöre, Filme, vor allem koreanische, japanische und chinesische, kann nicht Fahrradfahren. Ich wäre gern Léa Linster.

Recovery-Kongress in Bern 2018: Wir als Recoveryteam

Janine Berg-Peer/ Juli 18, 2018/ Alle Artikel, Angehörige, EX-IN, Termine, Vorträge/ 0Kommentare

Dann durften wir am 28.6.2018  unseren Vortrag auf dem Recoverykongress in Bern halten. Wir hatten uns überlegt, wie wir das gestalten könnten und fanden dann zwei Vorträge nacheinander langweilig. Daher haben wir uns für eine Frage- und Antwort-Version entschieden, um die Zuhörer*innen an unseren jeweiligen Phasen des Umgangs mit der Erkrankung teilnehmen zu lasen. Ich glaube, das kam ganz gut an, weil man gut verstehen konnte, wie es mir oder Henriette mit bestimmten Dingen ging. das ist ja bei den Betroffenen und ihren Angehörigen unterschiedlich.

Claudia Richter: Wir brauchen Orientierung!

Janine Berg-Peer/ Mai 28, 2018/ Alle Artikel/ 0Kommentare

Ich habe Claudia Richter auf einer Lesung kennengelernt, bei er sie als Betroffene einen klugen, lebendigen und wichtigen Beitrag über ihre Sicht vortrug – wir haben uns gleich gut verstanden. Seither sind wir locker in Kontakt – über Facebook und auch über Buchprojekte. Nun hat sie mir einen Vortrag geschickt, den sie anlässlich von zwei Jubiläen in Heidelberg hielt.

Lesung in der Wuhletalkirche „Schizophrenie ist scheiße, Mama“

Janine Berg-Peer/ April 25, 2018/ Alle Artikel, Angehörige, Termine/ 0Kommentare

Gestern war ich eingeladen, um in der Wuhletalkirche aus meinem Buch vorzulesen. Frau Frauenstein vom Arbeitskreis der Wuhletalkirche hatte als wunderbar vorbereitet, Herr Frauenstein holte mich sogar am S-Banhof ab und half mir, die Hürden der Bahnhofstreppe zu überwinden. Es kamen ungefähr 60 Zuhörer*innen, nach der Lesung haben wir miteinander diskutiert, was viel Spaß gemacht hat.

Buchempfehlungen für Angehörige psychisch Kranker

Janine Berg-Peer/ April 17, 2018/ Alle Artikel, Angehörige, Empfehlungen/ 0Kommentare

Nicht immer nur meine eigenen Bücher, oder auch nicht immer nur meine eigenen Gedanken. Auch andere Menschen schreiben wichtige und gute Bücher. Heute möchte ich drei Bücher empfehlen, von denen ich eines gelesen habe (Iris Hauth, sehr gut), bei einem anderen habe ich die Autorin selbst etwas über ihr Buch sagen hören (Christiane Wirtz, sehr interessant) und das dritte Buch (Susan Otto) finde ich vom Thema her ebenfalls interessant, so dass ich es als Lesestoff empfehle.

Sorgen von Angehörigen psychisch Erkrankter

Janine Berg-Peer/ April 14, 2018/ Alle Artikel, Angehörige/ 0Kommentare

In Angehörigengruppen ebenso wie in der Einzelberatung von Angehörigen geht es eigentlich immer um die gleichen Probleme: Angehörige wissen nicht, wie sie mit ihre erkrankten Familienangehörigen umgehen sollen. Sie fühlen sich hilflos, sie stehen verzweifelt vor der Tatsache, dass die Betroffenen keine Hilfe annehmen wollen oder können. Wieder andere Angehörige sind verzweifelt, weil sie sich von den Betroffenen schlecht behandelt oder gar ausgenutzt fühlen.

Interviewpartner/innen zum Thema Alter gesucht

Janine Berg-Peer/ April 11, 2018/ Alle Artikel/ 0Kommentare

In meinem neuen Buch wird es ums Thema „Alter“ gehen – passend zu mir, so dass ich immer bei meinen eigenen Themen bleibe. Dafür suche ich Interviewpartner*innen, die Zeit und Lust haben, sich 20 – 30 Minuten mit mir über dieses Thema zu unterhalten. Weder Name noch Wohnort oder andere Beschreibungen, die einen Interviewpartner kenntlich machen würden, werden im Buch erwähnt.